Maktub
Schriftgestaltung; 2013
Überarbeitet 2014


„So wie wir es lieben, uns mit schönen Dingen zu umgeben, freuen wir uns un­be­wußt oder bewußt an schönen oder edlen Schriftformen. Es ist die Aufgabe aller der­jenigen, die sich mit Schrift be­fassen, un­sere Umwelt mit schönen Schrif­ten zu schmücken. Schrift soll nicht ein notwen­diges Übel sein, das unser Auge täglich beleidigt. Sie soll nicht nur dienen, son­dern auch erfreuen.“
Jan Tschichold

Das arabische Schriftsystem ist nach dem la­tei­nischen das am weitesten verbreitete der Welt. Warum also nicht eine Schrift ge­stalten, die die beiden größten Schriftsys­teme unserer Welt in einem ein­heit­lichen Schriftbild vereint? Wir ver­netzen uns in wachsendem Maße – lokal und glo­bal. Die Kommunikation steigt, nicht nur durch das Internet. Damit diese Kom­mu­nikation funk­tio­nieren kann, braucht es die ent­sprech­enden Systeme.
Maktub ist eine bilinguale Mengen­text­schrift, die in ihrem Schriftbild den ara­bischen Naskh Stil und den lateinischen humanistischen Stil vereint. Dabei zeigt Maktub (arabisch für "es steht geschrie­ben") deutlich ihre Wurzel, die im Schreiben mit der Breitfeder liegt. Den­noch er­scheint sie nicht als zu extravagant, um dem Inhalt im Wege zu stehen. Ihre einfachen, offenen und klaren Formen machen sie zu einer hervorragen­den Leseschrift.

Maktub ist mit dem Konstanzer Design­preis der HTWG aus­gezeichnet worden, der von einer externen Jury vergeben wurde.

cover



cover



cover



Projekte Kontakt